Linda Keil

Geboren in Darmstadt und aufgewachsen in Zwingenberg an der Bergstraße, einem idyllischen Dorf mitten in den Weinbergen, war ihre Kindheit erfüllt von Abenteuern in der Natur. Schon in der Grundschule spielte sie mit großer Freude den Igelmann in dem Stück „Hase und Igel“.

Den Wunsch „Indiana“ zu werden, löste die Vorstellung ab, mal „irgendwas mit Radio oder Theater“ zu machen. So boten sich völlig neue Möglichkeiten, als sie 1996  nach Lippstadt, Nordrhein-Westfalen, zog. Zwei Jahre später moderierte sie bereits den Schülerfunk beim Lokalradio und spielte in der schulinternen Theatergruppe.

Nach ihrem Abitur wurde aus dem Schülerfunk der Kulturfunk, den Linda Keil neben dem Studium der Germanistik, Pädagogik und Sozialwissenschaft (auf Lehramt) in Münster immer weiterführte.

Um auch während des Studiums den Kontakt zum Theater nicht zu verlieren, arbeitete sie von 2004 - 2007 beim Wolfgang-Borchert- Theater in Münster als Abendleitung, was ihr bereits einen Einblick hinter die Kulissen eines Theater ermöglichte. Sie gründete die studentischen Gruppe „Thea“ für interessierte Theatergänger und besuchte so regelmäßig Theaterstücke.

Trotz der Aktivitäten in Münster blieb der Kontakt zu Lippstadt bestehen: Aus dem Kulturfunk im Radio wurde der „KulturKeil“, eine regelmäßige Radiosendung um Kunst und Kultur, aus der Theatergruppe der Schule entwickelte sich die Kammerspielgruppe des Kunst-und-Vortragsrings, in der sie seitdem aktiv mitspielt und auch bei der Regie mitwirkt. Seitdem arbeitet Linda Keil ehrenamtlich für den Kunst-und-Vortragsring Lippstadt (Öffentlichkeitsarbeit). 

Sie  möchte ihre Begeisterung für Sprache und szenisches Spiel durch Lesungen weitervermitteln. So reist sie mit Alfred Kornemann, dem Initiator des Lippstädter Wortfestivals, durch das Umland als „Ensemble Wortgeborgen“.

Linda Keil wirkt bei der KWL (Kultur und Werbung) Lippstadt an der Auswahl der Theaterstücke  mit, die im Lippstädter Stadttheater zu sehen sind, wodurch sich im Jahr 2007 die Idee des Angebots der Stückeinführungen entwickelte, die seitdem an Zuspruch mehr und mehr gewinnen.

Beruflich empfindet sie es als großes Glück ihren Beruf als Berufung empfinden zu können, so ist sie als Lehrerin am Aldegrever-Gymnasium in Soest.

 

                                                                                                                             Solveigh Landsdorf